1. Mai 2024

Wir kämpfen für eine Welt, in der wir uns alle auf Augenhöhe begegnen können und unser Zusammenleben gemeinschaftlich gestalten können, „eine Welt, in der wir sozial gleich, menschlich verschieden und vollkommen frei sein werden“ (Rosa Luxemburg). Diesen Kampf führen wir in der Tradition der internationalen Arbeiter:innenbewegung. Wir möchten feministische und ökologische Kämpfe, das Engagement gegen Rassismus, alte und neue Nazis, das Eintreten gegen Ausbeutung und soziale Entrechtung, den Aufbau einer linken Gegenkultur, Arbeit gegen den deutschen Imperialismus und eine internationalistische Praxis nicht einfach nur lose nebeneinander stellen. Vielmehr verstehen wir diese verschiedenen Bereiche als untrennbare Bestandteile eines gemeinsamen sozialistischen Kampfes, die mit einer übergeordneten Perspektive verbunden sein müssen.

AG Antifa

Dem Antifaschismus sind wir nicht nur auf Grund unserer Gruppengeschichte verpflichtet. Unserem Kampf für eine befreite Gesellschaft stehen besonders Faschist:innen und der allgemeine gesellschaftliche Rechtsruck entgegen. Dem begegnen wir mit einem antikapitalistischen und klassenkämpferischen Abwehrkampf. Die Auseinandersetzung mit unseren politischen Gegner:innen darf sich nicht nur auf eine rein theoretischen Ebene beschränken. Wir müssen auf aktuelle Entwicklungen reagieren, uns mit möglichen Bündnispartner:innen vernetzen und gegen Versuche der Rechten in der Öffentlichkeit aufzutreten mit aller Entschlossenheit vorgehen. Neben eigenen Aktionen und Veranstaltungen organisieren wir das Offene Antifa Treffen (OAT) Freiburg und sind im Bündnis Freiburg gegen Rechts aktiv.

AG Kommunales

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Als Kommunistische Gruppe wollen wir vor Ort für konkrete Verbesserungen kämpfen. Die verschärfte Sparpolitik der letzten Jahre trifft auch unsere Stadt: Kaputtgesparte Krankenhäuser, Schulen, ÖPNV, Freizeitmöglichkeiten, Kultur, Sozialleistungen. All das ist bereits Realität oder droht auch bald in Freiburg. Das eröffnet Auseinandersetzungen für den Erhalt und die Stärkung dieser sozialen Infrastruktur, die wir gemeinsam mit anderen Betroffenen führen wollen.

 

 

AG Revolutionäre Stadtteilarbeit

Eine Verankerung in unserer Klasse ist die Voraussetzung für den Aufbau von Gegenmacht. Dafür ist Basisarbeit, die Vertrauensverhältnisse wiedererlangt, Menschen anhand ihrer konkreten Interessen organisiert und uns als Kommunist*innen ansprechbar und nahbar macht, der Weg, den wir mit der Stadtteilorganisation anstreben.

Die Stadtteilorganisation ist ein Werkzeug zur Stärkung unserer Klasse und zur Durchsetzung unserer Interessen. Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir als Organisation wachsen und stärker werden. Das funktioniert nur, wenn viele Mitglieder aktiv werden und ihr Wissen und Können miteinander teilen. Die Stadtteilorganisation macht keine Stellvertretungspolitik. Das Ziel ist, unseren Stadtteil und unsere Stadt politisch zu prägen, indem sich möglichst viele Menschen aus dem Viertel vernetzen und füreinander sowie für die eigenen Interessen einstehen.

hawei